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100 Grundschüler schnupperten MINT-Luft

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Wie groß ist die Zweipunktschwelle an Fingerbeere und Unterarm? Wie viele Substanzen kann man am Geruch erkennen? Wie stellt man einen Schlüsselanhänger aus Holz her? Welche Farbe entsteht, wenn grünes und blaues Licht gemischt wird? Diese und noch viele weitere spannende Fragestellungen aus dem Reich der Naturwissenschaften gab es am inzwischen neunten Experimentier- und Forschertag in der Realschule Bünde-Nord zu beantworten. Grundschüler der 4. Klassen aus der Region beteiligten sich als Jungforscher und schnupperten „MINT-Luft“ in den Fachräumen der Schule.

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„Alle MINT-Lehrkräfte der Schule geben sich immer viel Mühe, um den Kindern der umliegenden Grundschulen spannende Forscheraufträge zu geben und sie dann  gemeinsam mit älteren Schülern unserer Schule beim Experimentieren zu begleiten“, so Schulleiter Guido Broziewski Blomenkamp – selbst Biologielehrer. Annähernd 30 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis 10 halfen bei der Durchführung der Versuche, um den Grundschülern in Physik, Chemie, Biologie und Technik eigenständige experimentelle Erfahrungen zu ermöglichen. „Ohne die helfenden Schülerinnen und Schüler wäre eine derartig aufwändige Veranstaltung undurchführbar“, lobte Erprobungsstufenkoordinatorin Susanne Nordsieck das große Engagement der Schülerschaft. Nordsieck ergänzte: „Hier erfahren die Grundschüler schon mal, was später in den MINT-Fächern auf sie zukommt. Das erleichtert sicherlich den Übergang zur weiterführenden Schule“.

So experimentierten die Jungforscher in Physik vorwiegend mit optischen Brechungen.

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In Biologie ermittelten sie die Zweipunktschwelle als Maßeinheit für die Tastwahrnehmung an verschiedenen Körperstellen, erprobten u.a. ihren Geruchssinn an einer „Geruchsorgel“ und ermittelten, wie viel Zucker in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken steckt.

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Ganz nebenbei gab es verschiedene Früchte zu essen, natürlich kostenfrei.

In Technik fertigten sie dann mit Säge und Bohrmaschine aus Kiefernholz Schlüsselanhänger an und konnten sogar ihren eigenen Namen einstanzen.

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Im Hettichraum wurden die Projekte der Hettich-AG vorgestellt. Die Grundschüler hatten dort Gelegenheit das automatische Parkhaus, die Zugbrücken und die Münzsortieranlage auszuprobieren oder eine einfache SPS-Steuerung aufzubauen.

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Im Chemieraum wurden fachtypische Glasgeräte identifiziert, verschiedenfarbige Lichtblitze durch das Verbrennen von Magnesium erzeugt und Farbstifte auf ihre Farbzusammensetzung hin untersucht.

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Auch eine „Stärkungsstation“ war für die Kinder eingeplant. Experimentieren macht nämlich durstig.

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Alle Grundschüler konnten aus den Fächern verschiedenste Ergebnisse ihrer Forschungen oder selbst Konstruiertes mit nach Hause nehmen. Jedes Kind erhielt zum Abschluss noch eine besondere Forscherurkunde. Die Gestaltung des Forschertages war übrigens auch ein wesentliches Argument für die erneute MINT-Siegelvergabe im Jahre 2017 an die Realschule.

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(Bro)