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Erstmalig fand im Rahmen der Drogenpräventionsarbeit ein Vortragsabend zum Thema „Eltern haben Einfluss! Eltern-Update zu Komasaufen, Vorglühen, Shisha to go, Blubber oder Bon“ an unserer Schule statt. Der Förderverein und die Schulleitung hatten die Eltern der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 geladen, um zu den Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol und zur Droge Haschisch ihren Wissenstand zu erweitern.

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Bild: Einige der interessierten Eltern mit Referent Uwe Holdmann (zweiter von rechts) sowie der Fördervereinsvorsitzenden Meike Stühmeyer-Freese (dritte von links). In dem roten Spendenschweinchen wurden so einige Euros für die Fachstelle für Suchtvorbeugung gesammelt.

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Nach einführenden Worten durch Schulleiter Guido Broziewski Blomenkamp, und der Fördervereinsvorsitzenden Meike Stühmeyer-Freese übernahm Referent Uwe Holdmann (unten im Bild), Mitarbeiter im Diakonischem Werk Herford, im Fachbereich Suchtvorbeugung.

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Er gab den Eltern einen Überblick über das Suchthilfesystem im Kreis Herford sowie eine Einführung in die Drogen-Szenesprache.

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Insbesondere widmete er sich der Fragestellung, welche elterlichen Reaktionen sich als hilfreich und wirkungsvoll erweisen, um einen Systemabsturz bzw. süchtige Verhaltensweisen bei Kinder und Jugendlichen zu verhindern. „Dazu gehören manchmal so einfache Handlungen wie gemeinsame Aktivitäten und das Erhalten von Familienritualen“, so der Suchtberater.

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Pädagogische Aspekte wie Konfliktfähigkeit, Vorbildverhalten, Anerkennung und Wertschätzung wurden thematisiert, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und zu stabilisieren. „Denn aufgeklärte und informierte Eltern sind ein wichtiger Baustein in der suchtvorbeugenden Arbeit“, so Holdmann. Sehr wichtig war dabei auch der Appell zur besseren Kommunikation der Eltern untereinander. „Allein schon die Tatsache, dass Kinder bemerken, dass Eltern sich untereinander austauschen und gut in Kontakt sind, führt häufig dazu, dass Jugendliche erst gar nicht zu Drogen greifen oder sogar von ihnen ablassen“.

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Mehr Informationen zur Suchtberatung finden Sie unter: www.suchtvorbeugung-herford.de

(BRO)