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Im Rahmen der Verkehrserziehung führen wir seit 2013 das Projekt "Radwegdetektive" mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen durch. Unser Verkehrssicherheitsbeauftragte Heiner Benken organisiert die Veranstaltung.

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Dabei untersuchen die Schülerinnen und Schüler den Zustand der Radwege auf ihrem Schulweg, dokumentieren Gefahrenstellen mit der Fotokamera und überprüfen, ob und wie eine verkehrsgerechte Nutzung der Radwege möglich ist. Das Projekt leistet allerdings nicht nur einen Beitrag im Hinblick auf die allg. Verkehrssicherheit, sondern das Ganze hat auch viel zu tun mit Bewegungsförderung. Denn wir wollen ja möglichst viele Kinder "aufs Rad bekommen" (= Verzicht aufs Elterntaxi). 

Themen der Detektivarbeit sind:

  • Mein Schulweg
  • Verkehr messen mit Stoppuhr und Maßband
  • Verkehrszählung
  • Verkehrsverhalten beobachten (Autofahrer; Radfahrer; Fußgänger)
  • Analyse der Radwege im Umfeld der Schule

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Für ihre Untersuchung bekommen die Schülerinnen und Schüler Material aus einer sogenannten "Radwegdetektivkiste" und Protokollmaterial an die Hand gegeben. Die Zielsetzung des Projekts besteht also darin, dass die Schülerinnen und Schüler aus Radfahrer-Sicht potenzielle Gefahrenpunkte in ihrem unmittelbaren Schul- und Wohnumfeld erforschen und etwaige Lösungsmöglichkeiten dazu ausgearbeitet werden.

Fotodokumentation:

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Verkehrszählungen und Messungen:

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Skizzen und Analysen:

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Zum Abschluss des Projekts präsentieren wir die Ergebnisse der Stadt um Bürgermeister Wolgang Koch und erörtern zusammen mit Herrn Thomas Schuh (Bereich Planen und Bauen), ob Verbesserungen der Radwege machbar und sinnvoll sind.

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Das Projekt wird in kleinen Gruppen außerhalb der Unterrichtszeit durchgeführt. Die Gruppeneinteilung wird von den Klassenlehrerinnen koordiniert. Es ist sinnvoll, dass Schülerinnen und Schüler mit gleichem oder ähnlichem Schulweg zusammenarbeiten, daher können auch klassenübergreifende Gruppen gebildet werden (maximal 6 Personen pro Gruppe). Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg nicht mit dem Fahrrad zu bewältigen ist, untersuchen in Absprache mit der Klassenleitung gesondert einen Radweg zur Schule. Auch Eltern sind zur Mithilfe aufgerufen. Jede Gruppe muss von einem Erwachsenen begleitet werden, der als Aufsichtsperson und Ansprechpartner fungiert und ggf. bei der Aufbereitung der Ergebnisse behilflich ist. Da es sich bei dem Projekt um eine Schulveranstaltung handelt, sind die Schülerinnen und Schüler sowie die Aufsichtspersonen entsprechend versichert.

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Das Projekt "Radwegdetektive" ist Teil der Verkehrserziehung an unser Schule und im Schulprogramm verankert. Damit ist die Teilnahme am Projekt für alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen verpflichtend. Auch Schüler, die selten oder gar nicht Rad fahren, nehmen an dem Projekt teil, da auch sie durch das Projekt für generelle Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www-verkehrssicherheit.nrw.de.

(BEN / BRO)