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Mit seiner Präsentation über Papierflieger erzielte Remzi Haliti (15) am Samstag, den 15.02.2020, einen dritten Platz beim Jugend Forscht Regionalwettbewerb in Herford. Unser MINT-Koordinator Herr Schieseck war vor Ort und gratulierte als einer der Ersten.

Remzi hat sich dem Thema in Kooperation mit der Firma MieleImperial wissenschaftlich genähert und dabei sogar Technik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig genutzt. „Die Perfektion eines Papierfliegers“ hieß sein  Projekt. Im Mittelpunkt standen bei dem 15-jährigen Schüler fünf verschiedene Modelle von Papierfliegern, die er in Braunschweig sogar in einem Windkanal testen konnte. „Da waren sie allerdings nicht aus Papier, sondern aus Blech, das wir weiß lackiert haben, damit es immerhin nach Papier aussieht“, erklärt der Schüler. Wichtig waren in der Problemstellung die Fragen nach der richtigen Kraft, nach dem richtigen Gewicht sowie nach der besten Bauart.

Regionalwettbewerbsleiterin Gudrun Meya übergibt hier gerade den "dritten Preis" bei "Schüler experimentieren" an Remzi Haliti:

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Unzählige verschiedene Papierflieger hatte Remzi Haliti mit Azubis von Imperial zuvor gefaltet und getestet. „Fünf Varianten haben sich dabei als die besten herausgestellt“, sagte er. Die Untersuchung im Windkanal fand mitunter verschiedenen Anstellwinkeln der Modelle und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten statt. Das Ergebnis war für Remzi Haliti verblüffend: „Der Flieger, die im Windkanal die besten Werte zeigte, flog im Praxistest später am schlechtesten.“

 

Unser zweites Forscherteam um Chris Raphael Pietras, Jonathan Franke und dem Imperial Azubi Lukas Günther ging leider leer aus, obwohl ihre Idee sensationell anmutete. Sie hatten sich Gedanken über eine neue Art von Windenergie gemacht. Zwar nutzen sie auch Windenergie, allerdings brauchten sie zur Stromerzeugung kein Millionen Euro teures Windrad, sondern lediglich Bäume, Seile, einen Generator und einen Stromspeicher. Damit wollten die drei Tüftler Straßenlaternen mit Strom versorgen.

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"Leider können eben nicht alle Projekte Preise erhalten", so äußerte sich Projektleiterin Gudrun Meya. Und weiter sagte sie: "Es waren aber sehr viele schöne Arbeiten in toller Qualität zu sehen. Die jungen Leute waren mit Begeisterung dabei und haben intensiv naturwissenschaftlich geforscht".

Weiter so - Toll gemacht!

(SCI / BRO)