Rosenniederlegung am Mahnmal anlässlich Reichspogromnacht

Unsere Schüler*innen brachten Widerstand gegen Antisemitismus auf. Sie gedachten den Opfern der Pogromnacht vom 9. November 1938. Mit dabei waren unsere SV-Schüler*innen sowie alle Klassensprecher*innen sowie deren Vertreter*innen aus den Jg. 9 und 10. Begleitet wurde die Gruppe durch Schulleiter Broziewski Blomenkamp, SV-Lehrkraft Herrn Usling und Frau Ebeling, die sich wieder um die Besorgung der Rosen für alle Beteiligten gekümmert hatte.

Jüdische Menschen wurden aus ihren Häusern gezerrt, die Bünder Synagoge verwüstet und dessen Mobiliar auf dem Marktplatz verbrannt. Bei der Gedenkfeier an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 herrscht unter den anwesenden Vertretern der Stadt, sowie den Lehrer*innen und Schüler*innen der weiterführenden Schulen ein betretenes Schweigen. 87 Jahre ist es her, dass in der Pogromnacht in Deutschland tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Frau Rutenkröger (Bürgermeisterin der Stadt Bünde) hielt dazu die Einführungsrede, Schüler*innen der Forscherhaus-GE übernahmen dieses Jahr den Wortbeitrag. Namen und Kurzbiografien ermordeter Familien wurden vorgelesen. Die Stadt Bünde platzierte einen Kranz.
Als Zeichen der Anteilnahme und gegen das Vergessen legten wir Rosen an das Bünder Mahnmal gegenüber des GaM ab.


Alle beteiligten Schüler*innen berichteten im Anschluss an die Gedenkfeier in ihren Klassen über das Erlebte.
(Text / Fotos: BRO)






