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Schülergruppe für einen Tag in der Metallwerkstatt der Firma Paul Hettich GmbH & Co.KG.

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Einen kleinen Einblick in die Grundlagen der Metallbearbeitung bekamen die Schülerinnen und Schüler des Technikwahlpflichtkurses der Jahrgangsstufe 8 bei unserem Kooperationspartner. Aufgeteilt in zwei Gruppen besuchten sie mit Frau Holtmann-Dehne die Ausbildungswerkstatt der Firma Paul Hettich GmbH & Co.KG in Kirchlengern. Ausbilder Frank Varga hatte für jeden Schüler ein 8mm starkes Stück Flachstahl vorbereitet, das in einen Flaschenöffner in Fischform umgewandelt werden sollte.

Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen machten sich die Schülerinnen und Schüler hoch motiviert an den Werktischen der Ausbildungswerkstatt breit. Ruckzuck wurde der Flachstahl in den Schraubstock eingespannt, mit der passenden Feile entgratet und dann vorsichtig auf das in der technischen Zeichnung vorgegebene Maß gefeilt.

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Geduldig kämpften sich die Kids am Flachstahl voran. Jeder abgefeilte Millimeter wurde mit dem Messschieber kontrolliert. Fünf Millimeter mussten vom Werkstück herunter, bis das passende Maß erreicht war. Das dauerte etwas. Schon hierbei wurde den Jugendlichen klar, dass die richtige Feiltechnik, ein gutes Augenmaß und viel Geduld, Eigenschaften sind, die ein „Metaller“ unbedingt braucht.

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Etwas flotter ging es dann beim Bohren und Entgraten mit der Ständerbohrmaschine voran. Hierbei wurden die Jugendlichen von Herrn Varga und seinen Auszubildenden noch mal gründlich in den richtigen Umgang mit der Bohrmaschine eingewiesen. Interessiert konnten sie sich einige Tricks zum Metallbohren vom Meister und seinen Auszubildenden abgucken.

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Weiter ging es dann an der Werkbank mit Muskelkraft und Feingefühl. Da alle Kids schon in der Schule im Holzbereich mit der Feinsäge gearbeitet hatten, war das Aussägen der Flossenausschnitte mit der Bügelsäge kein Problem. Auch da wurde ruckzuck mit der Feile noch entgratet und plangefeilt.

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Stets standen zwei Auszubildende mit Rat und Tat zur Seite, wenn es mal irgendwo hakte oder die Kids noch Tipps zum richtigen Umgang mit den reichlich vorhandenen Werkzeugen brauchten.

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Alle waren sich einig: Der Vormittag in der Metallwerkstatt hat Spaß gemacht, war lehrreich aber auch viel zu kurz. Neidisch auf die gute Ausstattung der Ausbildungswerkstatt der Firma Hettich machten sich die Schülerinnen und Schüler des Technikkurses auf den Heimweg.

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Am Flaschenöffner ist noch einiges an Feilarbeiten zu erledigen. Kein Problem, denn wir haben im Fach Technik durch die Unterstützung unseres Fördervereines ja seit letztem Jahr selbst eine mobile Metallwerkstatt, die in den nächsten Technikstunden zu Fertigstellung des Werkstückes zum Einsatz kommen wird.

(HOD / BRO)