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Berufswahlorientierung bei Hettich in Kirchlengern live erlebt

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20 Neuntklässler machten sich jüngst auf den Weg, um sich im Partnerunternehmen Paul Hettich GmbH & Co. KG über verschiedene Berufsfelder und zukunftsweisenden Honorierungsmaßnahmen der Firma zu informieren und um die verschiedenen Arbeitsstätten auf einer Betriebsbesichtigung zu erkunden.

Schulleiter Dieter von Otte hatte diesen Besuch mit Ausbildungsleiter Hans Riepe vereinbart. Alle Schülerinnen und Schüler mussten gelbe Warnwesten tragen. Die beiden Ausbilder Klaus-Dieter Heibrock und Frank Varga führten die jungen Besucher durch den Betrieb. Faszinierend fanden die Schülerinnen und Schüler die Größe des Betriebes und den hohen Automationsgrad. Beispielsweise werden sogar im Testlabor die Produkte durch Automaten und Roboter auf ihre Haltbarkeit überprüft. So kann man die Lebensdauer von vielen Jahren in wenigen Wochen oder Tagen simulieren. „Manch ein Fehler kann aber erst mit speziellen Durchleuchtungstechniken gefunden werden“, wusste Timo Ahlmeier aus der 9d zu berichten. 

Interessant für die Schülergruppe waren auch neue Formen der Gemeinschaftstätigkeit und der Honorierung. In vielen Tätigkeitsfeldern des Betriebes wird inzwischen Gruppenarbeit ausgeführt, die Bezahlung erfolgt dann auch an die Gruppe. Schlechte Leistungen werden entsprechend auch der ganzen Gruppe zugeordnet. Verbesserungsvorschläge, die zur Einsparung von Energie oder Rohstoffen führen, werden besonders positiv honoriert. „Neue Produktideen können sich die Mitarbeiter ebenfalls vergüten lassen. Diese Maßnahmen fasst man unter das Betriebliche Vorschlagswesen – kurz BVW“, erinnerte sich der immer noch überraschte Melvin Neuber (9d) später in der Schule. Für die Schülergruppe war das sicherlich völliges Neuland.

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Im Abschlussgespräch nannten die beiden Ausbilder noch einmal die Ansprüche an die Ausbildungsbewerber, die sich vielleicht für die Berufe wie Elektroniker/-in, Mechatroniker/-in oder Technische(r) Zeichner/-in interessieren. So werden grundsätzlich die letzten drei Zeugnisse erwartet. Kenntnisse über den Betrieb sind ein absolutes Muss. Die haben sich die 20 Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall erworben, denn jetzt wissen Sie genau, was bei Hettich produziert wird, wie das geschieht, unter welchen Bedingungen die Arbeit verläuft und wie zukunftsorientiert bezahlt wird.

(OTT / BRO)