Herr Obrok setzt sich für "SOR-SMC" an der RS-Nord ein
Seit Juni 2015, also schon mehr als 10 Jahre, dürfen wir uns „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (SOR-SMC) nennen! Wir - also alle am Schulleben Beteiligten - verpflichten uns damit, bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, mit Zivilcourage einzugreifen. In der Schule selbst und in unserem Umfeld ist damit jeder Einzelne aufgefordert auf das Thema zu achten.
Nun konnten wir mit Unterstützung unserer Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Scheiding (links im Bild) den Landtagsabgeordneten Christian Obrok (Bildmitte) als weiteren Paten dafür gewinnen. In einem gemeinsamen Gespräch sondierten sie gemeinsam mit Schulleiter G. Broziewski Blomenkamp verschiedene Umsetzungsideen, die im SJ 2026/2027 angepackt werden könnten (z. B. Einladung von Personen von Amnesty International; Vorträge von farbigen Fußballern von Armina Bielefeld in der Schule; Einsatz von sog. Theaterlaboren in der Schule; Veranstaltung eines "Sportturniers ohne Rassismus"; Generierung von Spendengeldern aus Stifungen für die Projekte, etc.). Vor allem soll aber auch auf wirklich nachhaltig wirkende Projekte gesetzt werden oder auch solche, die sich jährlich wiederholen und möglichst im Unterricht eingesetzt werden (z.B. Zweitzeugen in Jg. 9 im Geschichtsunterricht; Klassenrat in Jg. 5 und Jg. 6; Klassenparlamente für die Jg. 5-7 und Jg. 8-10).
Um den Titel zu erlangen mussten wir bereits vor 10 Jahren - und jetzt auch weiterhin - verschiedene festgelegte Voraussetzungen des Vereins „Aktion Courage“ erfüllen. So müssen sich Schüler*innen und Lehrer*innen dazu verpflichten, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.
Ebenfalls Voraussetzung für das Erlangen des Titels: Die Suche nach einem Projektpaten. Stefan Jonitz, Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Hettich Holding GmbH & Co., mit Sitz in Kirchlengern, konnte bereits damals gewonnen werden. Auch er möchte sich öffentlich für das Anliegen einsetzen und die Schule dahingehend unterstützen. Stellvertretend war Ausbildungsleiter Dirk Bartz zum Schulfest 2015 gekommen, um ebenfalls ein couragiertes Zeichen zu setzen. „Jeden Menschen als gleichwertig zu achten, auch und gerade, wenn sie oder er anders ist, ist für uns die Kernbotschaft des Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", sagte Bartz damals.
Mit Herrn Jonitz (bzw. Herrn Bartz) und Herrn Obrok haben wir nun zwei verantwortungsbewusste und kompetente Partner im Boot, die uns auch weiterhin auf unserem Weg gegen gesellschaftsschädigendes Verhalten stützen werden.
(Text und Bilder: BRO)






