In Kooperation mit femina vita - Projekt zum Thema Gleichstellung für die Klasse 9
Am 28. April 2026 nahm die Klasse 9c an einem 90-minütigen Projekt zum Thema Gleichstellung teil, das durch eine kurze Pause aufgelockert wurde. Durchgeführt wurde das Projekt von einer Vertreterin von femina vita sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bünde.

Zu Beginn stellte die Referentin die Arbeit von femina vita vor. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die vielfältigen Angebote, Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten der Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurden die Möglichkeiten, auch anonym Hilfe zu suchen, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Beratungsarbeit. Femina vita fungiert als wichtige Anlaufstelle für Mädchen und Frauen in unterschiedlichsten Krisensituationen und bietet unter anderem auch Onlineberatungen an.

Im weiteren Verlauf wurde der Begriff „Gleichstellung“ geklärt und vom Begriff „Gleichberechtigung“ abgegrenzt. Darauf aufbauend setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Rollenbildern sowie mit sexualisierter Gewalt – sowohl im analogen als auch im digitalen Raum – auseinander. Mithilfe von Situationskarten wurden Gespräche angeregt, an denen die Teilnahme freiwillig war. Gleichzeitig bestand jederzeit die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen einzubringen.

Das Projekt richtete sich ausdrücklich an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Auch die Jungen profitierten von der Teilnahme, da sie femina vita kennenlernen und Informationen über weitere Anlaufstellen, wie beispielsweise die Erziehungsberatungsstelle, erhalten konnten. Zudem wurde die Sensibilität für Rollenbilder und das eigene Verhalten gestärkt.

Insgesamt fiel die Rückmeldung der Klasse sehr positiv aus: Das Projekt wurde als interessant und kurzweilig wahrgenommen. Besonders die Mädchen äußerten, dass es „gut zu wissen“ sei, welche Hilfsangebote es gibt.

Abschließend stellte femina vita Informationsmaterialien sowie QR-Codes zur Verfügung, die einen schnellen und einfachen Zugang zu Beratungsangeboten ermöglichen.
(Fotos: BRO/Text: MUL)






