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Stiftung Lesen beliefert die Realschule Bünde Nord vier Wochen lang mit Zeitschriften

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Ihre großen Pausen verbringen unsere Schüler jetzt vermehrt in ihrer Schulbibliothek. Dort sind mehrere Kisten voll aktueller Zeitschriften eingetroffen.
Auf den Tischen in der Bibliothek stapeln sich Zeitschriften verschiedener Genres. Mit mehr als 60 Titeln ist unsere Schule seit den Osterferien beliefert worden. Möglich gemacht hat das die "Stiftung Lesen", die Schulen in ganz Deutschland vier Wochen lang mit Lesestoff versorgt hat.

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Egal, ob Bravo, Geo, Maxi oder die Zeit - kaum eine Zeitung wurde von den Schülern nicht mit Interesse durchgeblättert. »Die Schüler der höheren Jahrgänge interessieren sich vor allem für Sport- und Wissenschaftsmagazine, Computer- oder Autozeitschriften, jüngere Schüler bevorzugen Jugendmagazine«, hat Daniel Hegener beobachtet. Gemeinsam mit zehn weiteren Schülern der Stufe zehn gehört er der Bücherei-AG, geleitet von Lehrerin Gisela Ebeling, an. Die Zehntklässler betreuen den Büchereibetrieb in den Pausen.

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Schulleiter Dieter von Otte ist es nicht wichtig, dass die Schüler die Zeitschriften komplett durchlesen. »Sie sollen einfach mal sehen, welche Vielfalt an Zeitschriften es gibt«, sagt er. »Viele Zeitschriften sind extrem teuer und können von Eltern nicht regelmäßig gekauft werden«, ergänzt Gisela Ebeling. »Durch das Projekt der Stiftung Lesen könnten die Schüler aber immerhin einen Eindruck davon bekommen, was der Markt bietet und was sie interessieren könnte.«

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Die Zeitschriften können aber nicht nur in der Bücherei ausgeliehen werden, Lehrer sollen sie auch im Unterricht verwenden. »Zeitschriften, die wir später noch verwenden können, werden wir darum auf jeden Fall archivieren«, sagt Gisela Ebeling.

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Den Realschülern jedenfalls gefällt dieses Projekt sehr. »Viele Schüler kommen nicht in die Bibliothek, weil es ihnen zu lange dauert, ein ganzes Buch durchzulesen«, weiß Tobias Steinkühler. Eine Zeitschrift hingegen könne schneller durchgeblättert und je nach Interesse nur seitenweise gelesen werden. »Das spornt viele an, sich in der Pause eine Zeitschrift auszuleihen«, sagt er.

( Christina Ueckermann (BZ) / Bro )