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Anti-Diskriminierungsprojekt erstmals in Jg. 6 durchgeführt

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„Diskriminierungen erkennen – Lösungen entwickeln“, das war das Thema des Workshops, an dem die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen jeweils an einem Schulvormittag teilgenommen haben. Das Projekt ist eine Initiative der AWO-Fachdienste für Migration und Integration. Ziel ist es, Jugendliche für das Thema Diskriminierung zu sensibilisieren, Diskriminierungssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar zu machen und zur Selbstreflexion eigener stereotyper Bilder und Rollen anzuregen.

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Auch rechtliche Grundlagen lernten sie nebenbei kennen. Ganz besonders ging es an dem Vormittag darum, eigenverantwortliche Handlungsalternativen zu entwickeln. So kann langfristig die Selbstbestimmung gefördert und können Schüler/innen zur Zivilcourage ermutigt werden. Diese Ziele sind Teil des Schulprogramms der Realschule Bünde-Nord zum Baustein des Sozialen Lernens. „Mit besonderem Geschick gelang es den beiden Theaterpädagogen, die Sechstklässler zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu motivieren“, so die Koordinatorin für Soziales Lernen, Edla Meierkamp.

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Mit Methoden des „Forumtheaters“, wie z. B. dem Erstellen und Einfrieren von Menschen, Standbildern, Rollenspielen sowie dem schweigenden Positionieren zu provokativen Statements, vermittelten sie den Teilnehmenden ohne langwierige Erklärungen Erkenntnisse, die sich nachhaltig auf die Beurteilungsfähigkeit von diskriminierendem Verhalten auswirken werden.

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Die anschließenden Gesprächs- und Auswertungsrunden führten die Beteiligten zu erstaunlichen „Aha“ – Erlebnissen, die zweifelsohne ein bewussteres Handeln zur Folge haben werden. Die drei Klassen erlebten einen spannenden, abwechslungsreichen Vormittag und werden von dem Gelernten noch lange zehren können. Die Schüler/innen erhielten zum Abschluss ein Teilnahme–Zertifikat. Außerdem bekamen sie Informationsmaterial zum Thema, mit dem im Unterricht weitergearbeitet werden kann.

(KAH / MEI / BRO)